Mehr als Kampfsport

Kampfkunst aus Korea

Wir trainieren Taekwon-Do nach den Lehrmethoden von Großmeister Kwon Jae Hwa. Oberstes Ziel ist dabei die Gesundheit für Körper und Geist. Deshalb wird die koreanische Kampfkunst ohne Kontakt ausgeführt um Verletzungen zu vermeiden. Geschwindigkeit, Kraft und Kontrolle in einer Bewegung zu vereinen ist das Ziel in der Ausführung. Dabei werden Koordination, Kondition, Flexibilität und Konzentration in jeder Unterrichtseinheit geschult. Einseitige Bewegung wird vermieden. Dieses ganzheitliche Bewegungskonzept verbessert mit der Zeit die Motorik, fördert die Konzentrationsfähigkeit und beugt Krankheiten des Bewegungsaparates vor. 


Tae = Fuß

Kwon = Hand

Do = Weg der Persönlichkeitsentwicklung


Taekwon-Do = Aktive Meditation

Inhalte

Im Traditionellen Taekwon-Do gibt es 3 Hauptfelder: die Hyong (Formlauf), den Kyok Pa (Bruchtest) und den Chayu Taeryon (Freikampf). Daneben existieren andere Bereiche wie Hosinsul (Selbstverteidigung) oder Ilbo Taeryon (Einschrittkampf).


Hyong // Formlauf

Eine Hyong ist eine fest vorgeschriebene Abfolge von Hand- und Fußtechniken. Es gibt im Traditionellen Taekwon-Do 20 Formläufe. Die Bewegungen und das Laufdiagramm  der einzelnen Hyongs basieren auf dem Wirken historischer Personen, die mit ihrem Mut, ihrem Einfallsreichtum oder ihrer Loyalität zum Land, die Geschichte Koreas geprägt haben. 

Die Hyong ist das Fundament des Traditionellen Taekwon-Dos. Je höher die Hyong, desto anspruchsvoller die Techniken. Dennoch bleibt die 1. Hyong selbst für erfahrene Schwarzgurte eine Herausforderung. Während der Anfänger die Bewegungsabfolge lernt, feilt der Fortgeschrittene je nach Bedarf an seiner Fußstellung oder Schnellkraft, etc..

Da die volle Kraft der Techniken nicht am Trainingspartner getestet wird, ist die Hyong als wichtige Übung zu verstehen, die Techniken mit der notwendigen Kraft, Geschwindigkeit/Endbeschleunigung und Präzision für den Bruchtest aufzubauen.
 Der Übende stellt seine Gedanken auf den Kampf mit einem oder mehreren imaginären Gegnern ein und fokussiert darauf. Entsprechend werden die Techniken ausgeführt: Ippon. Jede Technik sollte den Angreifer außer Gefecht setzen können. Heißt: Jede Technik Bruchtest.


Kyok Pa // Bruchtest

Die für Laien spektakulärste Kategorie, der Bruchtest, dient der Wirksamkeitsprüfung der Techniken, da ohne Kontakt geübt wird. Er ist kein regulärer Bestandteil des Unterrichts und kommt bei Gürtelprüfungen oder Vorführungen zum Einsatz. Der Bruchtest spiegelt den Fortschritt des Lernenden wider. Er vereint Technik, Kontrolle und Kraft und erfordert einen wachen Geist. Während des Bruchtests soll der Übende seine Gedanken auf das Ziel fokussieren. Das Brett ist schon im Kopf kaputt: mögliche Unsicherheiten, Zweifel oder Ängste sind zu überwinden. Wird es wehtun? Was denken die anderen? Was, wenn ich scheitere? Eine gute Gelegenheit, mehr über sich zu erfahren und in die Auseinandersetzung zu gehen. 



Ilbo Taeryon // Einschrittkampf


Chayu Taeryon // Freikampf


Hosinsul // Selbstverteidigung


Chayu Taeryon // Freikampf